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Musikverein Aldingen e.V.gegr. 1876 |
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Dies und Das !
Jahreshauptversammlung 2002
125-jähriges Jubiläumswochenende 2001
Bericht zum Jahreskonzert 20. Mai 2000
Bericht zum Doppelkonzert mit der Stadtkapelle Bamberg 1999
Bericht
zum Jahreskonzert 1999
Bericht
zur Jahreshauptversammlung 1999
Bericht zum Kirchenkonzert 1998
Probenwochenende
mit Hüttenaufenthalt 19998
Bericht zum Jahreskonzert 1998
Aldinger
Musikverein probt fleißig für das Jahreskonzert 1998
120Jähriges Jubiläum vom 14. u. 15. Juni 1996
120Jähriges
Jubiläum vom 14. u. 15. Juni 1996 Großartiges Jubiläumswochenende
des Musikvereins Aldingen Das Jubiläumskonzert des Musikvereins
Aldingen unter der Leitung von Leonhard Baumann am Samstag in der fast vollbesetzten
Erich-Fischer-Halle anläßlich des 120jährigen Bestehens hielt
von den Liebhabern der Blasmusik weit mehr als es versprochen hatte.
Der Jubiläumssonntag des Musikvereins
stand ganz im Zeichen der Blasmusik. So hatte es der Jubelverein angekündigt
und so war es denn auch. Sechs Musikvereine gaben dem Jubilar die Ehre und
zeigten in der Erich-Fischer-Halle ihr Können und wurden stürmisch
beklatscht. Begonnen hat der Musikverein Aixheim mit einem Frühschoppenkonzert.
Zum Mittagessen unterhielt der Musikverein Zimmern unter der Burg die Gäste
und ab 13 Uhr gaben die Musiker aus Deilingen-Delkhofen den Ton an. Abgelöst
wurden die Heuberger Musiker vom Musikverein Nendingen, dem schließlich
die Musikkameradschaft Hausen ob Verena folgte. Können schafft Selbstbewußtsein
Buschle lobte vor allem die Vielzahl der Jungmusiker
in der Jugendkapelle und deren Leistungen unter der Stabführung von
Jürgen Händel. Gemeint war aber auch die große Harmonie des
Musikvereins unter der Leitung von Leonhard Baumann, der, wie auch der Vorsitzende
des Musikvereins erwähnte, daß der Verein sich in diesem Jahr
einem Wertungsspiel stellen wolle. Gut kam bei den Zuhörern auch die
Tatsache an, daß der Verein eine Blockflötengruppe der Grund-
und Hauptschule unter der Leitung von Siegfried Schmidberger ins Programm
einbaute. Ein beispielhaftes Stück Kooperation zwischen Schule und Musikverein.
Die von Leonhard Baumann und Jürgen Händel zusammengestellten Vorträge
entsprangen den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Auch einige Solisten
stellten ihr Können an diesem Abend unter Beweis. Und gleich das erste
Stück war richtungsweisend. Mit dem "Lyrischen
Prolog" möchte der Musikverein nach sechsjähriger Pause
am 1. Juni beim Kreismusikfest in Winzeln am Wertungsspiel teilnehmen. Eröffnet
wurde der Konzertreigen aber von der Jugendkapelle mit den Stücken
"Promenade", "Goldene Jugend" und dem schottischen Volkslied
"Amazing Grace", welches der Höhepunkt des Vortrags der Jungmusiker
war. Ohne Zugabe durften sie die Bühne nicht verlassen. Durch das Programm
führte die aktive Musikerin Christine Linsenmann, die vor allem Wissenswertes
über die jeweiligen Komponisten weitergab. Die aktiven Musiker, die nach
der Jugendkapelle auf die Bühne kamen, ließen ihrem lyrischen Prolog,
der den Höhepunkt des ersten Konzertteils darstellte,
"Indian Summer", "Jasmin" und den berühmten Marsch "Mein
Tirolerland" folgen. Der zweite Konzertteil begann mit dem Stück
"The Cream of Clapton" und forderte von den Musikern höchste
Konzentration. Großen Beifall erntete das Stück
"A Song for you" mit der Blockflötengruppe der Grund- und
Hauptschule. Solisten waren Reini Adt, Stefanie Reimbolz, Lukas Czwielong,
Stefanie Hauser und Jasmin Hirt. Das Stück wurde am Ende des Konzerts
noch einmal als Zugabe gefordert und vorgetragen. Nicht weniger Beifall, vor
allem von den jüngeren Zuhörern, bekam das Stück
"Fascinating Drums" mit Christian Baumann als Soloschlagzeuger.
Bei der Zugabe war es Uwe Bohmholt, der am Schlagzeug für Wirbel sorgte.
Der "Earth-Song" von Michael Jackson
bildete den Schluß des gelungenen Konzertabends. Nach den oben erwähnten
Stücken als Zugaben durften die Aktiven die Bühne verlassen.
Vor der Pause des Konzertes ehrte Fritz Buschle
vier verdiente Musiker. Für 20jähriges aktives Spielen erhielten
Nikolaus Kosilek und Nikolaus Müller die Ehrennadel in Silber des Blasmusikverbandes
Baden-Württemberg. Franz Pfilf und Franz Müller bekamen die Ehrennadel
in Gold mit Urkunde des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg für
30 Jahre. Alle vier Musiker sind zum Teil schon 10 Jahre beim Musikverein
Aldingen und haben schon in Ihrer Heimat musiziert.
Aldinger Musikverein
probt fleißig für das Jahreskonzert am 2. Mai 1998
Aldingen. "Und nun das B bitte": Mit diesen
Worten eröffnet Dirigent Leonhard Baumann die Orchesterprobe im Aldinger
Bürgerhaus, läßt die Musiker den Gleichklang proben.
Das anschließende Auf und Ab der Tonleiter,
die darauffolgende nochmalige Abstimmung der Instrumente aufeinander fordern
nicht allein die Geduld der Akteure, sie sind Voraussetzung für den
guten Ton des Orchesters. "Schließlich spielen wir miteinander und
nicht gegeneinander", meint schmunzelnd Leonhard Baumann. Den Ton jedes Instruments,
jeder Gruppe genau ausgemessen, korrigiert und schließlich für
gut befunden, geht es nun konzentriert an die Probe, die das Jahreskonzert
der Aldinger Musiker am Samstag, 2. Mai, in der Erich-Fischer-Halle
vorbereiten soll. Willi Schneiders "Festliche Musik für Bläser"
steht auf dem Programm und anschließend Lortsings "Holzschuhtanz". Exakten
Takt, korrekten Einsatz und saubere Tonfolgen fordernd, mal den Takt energisch
mitklopfend, mal den zarten Klang einer Tonfolge singend demonstrierend,
mal sich die Haare raufend und dann wieder mit einem Scherz die Musiker ermunternd,
fordert Leonhard Baumann von den Aldinger Musikern, konzentriert ihr Bestes
zu geben. "Entweder, jeder ist mit vollem Einsatz und Disziplin bei jeder
Probe, bei jedem öffentlichen Auftritt dabei oder die Mühen waren
vergebens, denn der gewünschte Erfolg wird sich nicht einstellen", meint
der Dirigent. "Und noch einmal die letzten zwölf Takte", fordert er
die Musiker auf. Wieder und wieder werden einzelne Passagen geübt. Die
Tonfolgen erklingen sauberer, Einsätze sicherer. Von den konzertanten
Klängen des "Holzschuhtanzes" geht es nun zu den volksmusikalischen
Rhythmen des "Kirschblütenfeste" von Scherbacher. Ein Musikstück
nach dem anderen wird erarbeitet. Das Programm von klassischen bis zu modernen
und volkstümlichen Stücken reichend soll dem in Alter und Anspruch
gemischtem Konzertpublikum Rechnung tragen und für jeden Geschmack etwas
bereithalten. Die Noten auf dem Papier für den Laien wohl ähnlich
faszinierend wie chinesische Schriftzeichen oder eine kunstvolle Perlenstickerei,
phantasievoll aneinandergereiht und doch in exakter Ordnung auf Linien gestellt
und miteinander verbunden, womöglich für jedes Instrument ein anderes
Bild vorschreibend, ergeben zum Leben erweckt ein harmonisches Klangbild,
in dem die Instrumente scheinbar miteinander streiten, wetteifern und sich
schließlich in Harmonie vereinen. Ebenso geheimnisvoll scheint, wie
aus einem gebogenen, gezogenen und mit Löchern versehenen Blechrohr
Töne in gewollter Folge geholt werden können, rätselhaft die
Komandos des Dirigenten: "... ab 68 dann gut punktiert." Mühe und Konzentration
jedes einzelnen Musikers sind in der Probe hör- und sichtbar, verborgen
bleiben der Fleiß und die Übungsstunden daheim. Das Ergebnis dieser
Bemühungen, der mögliche Lohn wird sich dann am zweiten Mai beim
Konzert zeigen. Bis dahin jedoch sind noch einige Proben im Verein zu absolvieren,
eine Vielzahl von Übungsstunden zu leisten. Zugabe um Zugabe gefordert Vollbesetzt war der Saal der Erich-Fischer
Halle am Samstagabend, als der Musikverein Aldingen sein traditionelles
Jahreskonzert am 2. Mai 1998 gab. Die Jugendkapelle eröffnete zusammen
mit der Jugendgruppe, unter der Leitung von Jürgen Händel, das Jahreskonzert
mit dem Stück "Don`t Worry, be Happy" von Paul Jennings. Es folgte
die "Elli-Polka" von Bruno Seitz. Mit dem "Gefangenenchor" aus Nabucco von
Karl-Heinz Bell, wollte sich die Jugendkapelle von den Konzertbesuchern verabschieden,
doch nach so kräftigem Beifall mußten sie noch eine Zugabe spielen.
Mit reinen, kraftvollen Trompetenklängen
eröffneten die Aktiven unter der Leitung von Leonhard Baumann ihren Part.
Die "Festliche Musik für Bläser"
in drei Sätzen von Willy Schneider, bot sakralen Klang und graziöse
Passagen. Anja Kratt erzählte mehr über den Hintergrund: So ist
Schneider kein unbekannter, 1953 übernahm er die Bläsergruppe an
der Trossinger Musikhoch- Unterbrochen wurde das Konzert durch einen
Programmpunkt besonderer Art: Leonhard Baumann, der Dirigent des Aldinger
Musikvereins, wurde für seine Arbeit mit der Silbernen Dirigentenehrennadel
der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände geehrt.
Im Namen des Blasmusikkreises Tuttlingen, nahm der Stellvertretende Kreisdirigent
Wilfried Grimm, die Auszeichnung vor. Er würdigte die Verdienste von
Leonhard Baumann. Die Musiker bedankten sich bei ihrem Dirigenten mit schwungvoller
Blasmusik, dirigiert diesmal von Karl Jung, dem Vereinsvorsitzenden. Fortgesetzt
wurde das Konzert mit dem "Bozner Bergsteiger-
Konzertprogramm
02. Mai 1998 Festliche Musik für
Bläser Willy Schneider
Probenwochenende
mit Hüttenaufenthalt 18. bis 20. September Bewegende und festliche Klänge in
der Marienkirche ! Getragen und voller Gefühl ! Festliche Klänge erfüllten die katholische
Marienkirche in Aldingen, beim dritten Kirchenkonzert des Musikvereins Aldingen.
Eröffnet wurde der Abend mit Henry Purcels
"Trumpet Voluntary" unter dem souveränen Dirigat von Leonhard Baumann.
Unter seiner Leitung entwickelte sich das Orchester in den letzten vier Jahren
mit seinen rund 30 Bläsern zu einem in sich abgerundeten Klangkörper.
Liebe Mitglieder, am 30. Januar 1999, fand die diesjährige
Jahreshauptversammlung des Musikverein Aldingen in der Erich-Fischer Halle
statt. Unser Passives Mitglied Valentin Bogert verstarb
kurz vor dem Sommerurlaub, im Alter von 72 Jahen. Er war 32 Jahre passives
Mitglied. Im Alter von 83 Jahren verstarb im November unser Ehrenmitglied
Herr Karl Deininger. Er war über 44 Jahre passives Mitglied bevor
er 1994 zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Gleich zu Beginn seines Berichtes bedankte
sich der Vorsitzende, bei all denen, die zum Vereinsleben des Musik-vereins
beigetragen haben. Ein Dank galt auch der Gemeinde Aldingen für
die wiederum sehr gute Unterstützung, die der Musikverein im Jahr 1998
erfahren durfte, denn ohne diese Zuschüße könnte die Jugendausbildung
nicht in diesem Rahmen betrieben werden. Ganz besonderen Dank galt unserem Dirigenten
Herrn Leonhard Baumann für seine Tätigkeit beim Musikverein. Herr
Baumann trägt mit seiner hervorragenden Probenarbeit dazu bei, daß
der Musikverein sich auch im vergange-nen Jahr, musikalisch weiter entwickelt
hat und mit der Unterstützung der Aktiven, in den kommenden Jahren noch
weiter entwickeln wird. Allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund
wurde ebenfalls, für Ihre Unterstützung sehr herzlich gedankt.
Lang ist die Liste der Erfolge im vergangenen
Vereinsjahr des Musikvereins, über die der Vorsitzende Karl Jung berichten
konnte: Das Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Tieringen, das Jahreskonzert
mit dem gelunge-nen Auftritt der Jugendkapelle, das Kirchenkonzert, welches
gemeinsam mit dem Kirchenchor in der vollbesetzten katholischen Kirche aufgeführt
wurde, gehörten zu den Höhepunkten des Jahres. Hinzu kommen eine
Vielzahl von Auftritten der Sulzbach Musikanten. Sehr kritisch wurde im Musikverein die zuverlässige
und regelmäßige Teilnahme an Proben und Auftritten be-leuchtet.
"Wir könnten im Laufe des Jahres fünf oder gar zehn Probentermine
einsparen, wenn nicht so viele Wie-derholungen innerhalb von Proben nötig
wären, um denen, die beim letzten mal gefehlt haben, den Anschluß
zu ermöglichen", machte Dirigent Leonhard Baumann deutlich. Hinzu komme,
daß zu Auftritten immer wieder Musi-ker fehlten, die eine hohe Qualität
der musikalischen Aufführungen für die verbleibenden Musiker nahezu
unmöglich mache. "So macht mir das Arbeiten einfach keinen Spaß",
machte Baumann deutlich. Der Erfolg beim Publikum dürfe für diese
Kritikpunkte nicht blind machen. Breiten Raum in der Rechenschaftslegung nahm
wiederum die Jugendarbeit ein. "Die Entwicklung kann im Jugend-bereich -
sowohl hinsichtlich der Ausbildung als auch innerhalb der Jugendkapelle -
auch im vergangenen Jahr als erfolgreich eingeschätzt werden", so Karl
Jung. Insgesamt seien 31 Schüler in der Ausbildung, fünf von ihnen
spielten bereits bei den Aktiven mit. Nach Personalproblemen hatte man Jugendgruppe
und Jugendkapelle zusam-mengelegt und durch einige erfahrene Aktive ergänzt.
"Diese Aktion hat sich erfolgreich ausgewirkt", machte Jung deutlich. "Dennoch
müssen wir künftig daran arbeiten, daß die Jugendausbildung
zügiger vorangeht", fügte er kri-tisch hinzu. Die Anregung, einen
größeren Teil der Ausbildung innerhalb des Vereins zu verlagern,
gab Leonhard Baumann. Die gegenwärtige Ausbildungsstruktur auch in Hinsicht
der Kosten neu zu überdenken, forderte auch Thomas Schwarz, der als
Kassierer die finanzielle Situation des Vereins kritisch durchleuchtete.
Als geselliger und unterhaltsamer Kameradschaftsabend
klang die Veranstaltung, musikalisch umrahmt von den mitreißenden Klängen
der Sulzbach Musikanten und einem gespielten Sketch aus. Den griechischen Wein genossen Mit griechischem Wein und Sahne marschierten
sie in den Zauberwald und wollten einmal Hits von Glenn Miller und James Last
dirigieren, so etwa könnte man das Programm des Jahreskonzertes des
Aldinger Musikvereins zusammenfassen. Den Auftakt zum Konzert am Samstagabend in
der Erich-Fischer Halle gab die Jugendkapelle und verblüffte das Publikum
in der vollbesetzten Halle mit den Qualitäten einer guten Tanzkapelle.
Den jungen Leuten, die im Vergleich zum Vorjahr mit einem beachtlichen Qualitätssprung
überzeugten, machte das Spielen von so bekannten Melodien wie "Beauty
and the Beast", "Griechischer Wein", "Aber bitte mit Sahne" und "Without
you", offenbar ebenso großen Spaß wie dem Publikum das Zuhören.
Glücklich über die Publikumsresonanz sonnte sich Jugenddirigent
Jürgen Händel wie ein stolzer Vater im Beifall für seine Schützlinge
und murmelte nach der ersten Zugabe etwas verlegen: "Na gut, dann spielen
wir eben noch eine".
Doppelkonzert
mit der Stadkapelle Bamberg 1999 Kapellen wurden regelrecht gefeiert
In einem überaus gut besuchten Gemeinschaftskonzert
am Samstag in der Erich-Fischer Halle in Aldingen ließen der heimische
Musikverein unter Leonhard Baumann und die Stadtkapelle Bamberg unter Gerd
Weiß die musikalischen Funken sprühen. Die Stadtkapelle Bamberg ist seit über
30 Jahren die erste Gastkapelle, die wieder mehrere Tage beim Musikverein
verbringt. Leonhard Baumann, der Dirigent des Musikvereins, hatte den Kontakt
zwischen den beiden Kapellen vermittelt. Am Freitag Abend waren die Gäste
in Aldingen eingetroffen. Nach dem Empfang in der Erich-Fischer Halle, fuhren
die Bamberger zum übernachten auf die Tuttlinger Skihütte. Doch
so schnell wurde noch nicht geschlafen. Einige Musiker hielten es noch recht
lange aus. Am Samstag Nachmittag hatten die Bamberger bereits auf der Insel
Mainau im Schloßpark ein Standkonzert gespielt. Die Stadtkapelle Bamberg eröffnete den
Konzertabend mit Themen aus "Also srach Zarathustra"
von Richard Strauss. Eine musikalische Herausforderung, die von einem Blasorchester
alles abverlangt. Dann folgten "Fantasie aus der
Oper Freischütz" , "Andre Rieu in Concert"
, "Die Piccolopolka" mit dem Solisten Matthias Grieger und seiner Piccoloflöte,
"Taxis-Marsch" , "My Fair Lady" und "Marsch der
Stadtkapelle Feldkirch". Am Schluss gab es für die Gäste
aus Oberfranken Standing ovations und die Forderung nach zwei Zugaben.
Der Musikverein Aldingen gestaltete den zweiten
(dritten) Teil des Abends und brauchte sich vor seinen Gästen nicht
zu verstecken. Dirigent Leonhard Baumann hatte in seiner Programmgestaltung
einen regionalen Akzent gesetzt, indem er zum Beispiel die
"Ungarischen Fantasie Nr.1" des aus Tuttlingen stammenden Gustav
Lotterer aufs Programm gesetzt hatte oder die "Kuschel-Polka"
von Peter Schad, Gründer und Leiter der Oberschwäbischen Volksmusik.
Musikalische Vielfältigkeit mussten die Musiker bei einem Medley bekannter
Songs von "Udo Jürgens" beweisen.
Die Stadtkapelle Bamberg gestaltete am Sonntag
Vormittag den Frühschoppen beim Gemeindefest der katholischen Kirche.
Nach dem Mittagessen wurden die Gäste dann von der Kirche und vom Aldinger
Musikverein verabschiedet.
Musikverein Aldingen blickt zurück
/ Vier neue Ehrenmitglieder ernannt Geradezu brechend voll war die Gaststätte
Zur Hoffnung am Freitagabend als die Mitglieder des Aldinger Musikverein sich
zur Jahreshauptversammlung trafen. Der Vereinsvorsitzende Karl Jung legte Rechenschaft
über die im Vorjahr geleistete Arbeit ab und gab Ausblicke auf die Vorhaben
des neuen Jahres. Zu den Höhepunkten 1999 zählten das Jahreskonzert
am Anerkennung zollte der Vorsitzende auch der
Jugendkapelle. Das bläserische Niveau hat sich zusehends verbessert.
Besonderen Dank sprach er deshalb dem Leiter der Jugendkapelle, Jürgen
Händel aus, sowie den aktiven Musikern, welche die jungen Leute stets
unterstützt hätten. Bei aller Freude über die Mitgliederentwicklung
machte Karl Jung jedoch deutlich, dass noch immer im Bereich der Bläser
für die tiefen Instrumente Defizite im Sinne einer Idealbesetzung der
Kapelle bestehen. Gesucht wird Verstärkung zum Beispiel für Posaune,
Tuba, Waldhorn, Tenorhorn und Bariton. Neben der weiteren Effektivierung der Jugendarbeit
und der Mitgliedergewinnung zählen zu den musikalischen Vorhaben des
Jahres 2000 das Jahreskonzert am 20. Mai, ein Standkonzert im Schlosshof auf
der Insel Mainau am 18. Juni und die Teilnahme am Aldo-Fescht am 15.-16. Juli.
Vor allem Positives konnten auch Schriftführerin,
Kassierer und Revisoren, sowie Dirigent und Jugendleiter berichten, bevor
Bürgermeister Lindner die Vereinsmitglieder um Entlastung ihres Vorstandeas
bat. Der Musikverein repräsentiert die Gemeinde Aldingen auch nach außen,
untestützt die Gemeinde immer wieder bei de Umsetzung ihrer Anliegen,
dankte Lindner den Musikern für ihr Engagement. So wird die Zusammenarbeit
der Gemeinde mit den Vereinen als Geben und Nehmen deutlich, betonte er und
verwies auf die bedeutende Rolle, welche die Vereine in der Jugendarbeit,
der Erwachsenen- und Seniorenarbeit spielten. Wenn man dieses Engagement
spürt, gibt man auch gern Unterstützung soweit es irgend möglich
ist, machte der Schultes deutlich. Die Wahlen wurden jeweils Einstimmig durchgeführt.
Die Jugendausbildung, sowie steigende Verbandsabgaben
machen eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags erforderlich. Der Mitgliedsbeitrag
wurde einstimmig von der Versammlung von 18,-- auf 24,-- DM pro Jahr beschlossen.
Für langjährige Treue und Unterstützung
des Vereins wurden vom Vereinsvorstand geehrt: Heinz Zimmermann seit 50 Jahren
Mitglied und davon über 20 Jahre aktiv, Egon Saupp, seit 45 Jahren Mitglied
und ebenfalls über 20 Jahre aktiv, sowie Georg Scheffold für 30
Jahre Mitgliedschaft.
Jahreskonzert
2000 Abschiedskonzert Rote Rosen für Dirigent Leonhard Baumann
(Holweg) Und das Aldinger Publikum ließ sich
den Dirigenten vom ersten Stück, dem "Choral" von Ted Huggens,
bis zur letzten Zugabe spüren, dass man Leonhard Baumann eigentlich nur
sehr ungern ziehen lässt. Vor allem nach seiner allerletzten Zugabe.
Nachdem er vorher schon gezeigt hatte, dass er nicht nur Lieder komponieren
und singen kann, bewies er hier, dass er auch exzellent Trompete spielen kann.
Rauschenden Beifall erntete der Vollblutmusiker
für seine Darbietung, und in manchen Augen, sowohl bei den Musikern als
auch beim Publikum blinkten auch Tränen des Abschieds. Immerhin war
Baumann von seinem Orchester und seinem Publikum zu seinem Abschied nicht
weniger gerührt. Vor allem darüber, dass jede Musikerin ihm zum
Lebewohl eine rote Rose schenkte. Lassen die Besucher des Jahreskonzertes diesen
denkwürdigen Abend noch einmal gedanklich Revue passieren, müssen
sie etwas tiefer schürfen, um sich zu vergegenwärtigen, dass die
Jugendgruppe und Jugendkapelle sowie die "Aktiven" unter der geschickten Moderation
von Uta Maria Schmaland und Sandra Lummer einen bemerkenswerten Hörgenuss
abgeliefert hatten, den Vorsitzender Karl Jung nicht umsonst als einen "besonderen
kulturellen Höhepunkt" bezeichnet hatte. Nicht zu vergessen auch, dass Karl Schnell,
Kreisvorsitzender des Musikkreises Tuttlingen, den Leiter der Jugendkapelle,
Jürgen Händel, für 20-jährige Aktive Mitgliedschaft mit
der silbernen Ehrenmedaille auszeichnete. Geschenke gab es für den scheidenden
Dirigenten sowie für die Moderatorinnen. Dank nicht zuletzt auch an alle,
die sich vor, auf und hinter der Bühne für dieses Jahreskonzert
engagiert haben. Dank nicht zuletzt an das Publikum, das über die Gemeindegrenzen
hinaus den Weg nach Aldingen gefunden haben. Auf Wiederseh`n bei Blasmusik (v. Gerasch)
Aldinger Musikverein gelingt ein abwechslungsreiches
Jahreskonzert Was kann einem Orchester wohl Schöneres
geschehen, als dass die Zuhörer auch nach der dritten Zugabe auf ihren
Stühlen bleiben, in der Hoffnung, es käme doch noch etwas nach.
Der Aldinger Musikverein konnte dies bei seinem Jahreskonzert am Samstagabend
mit Freude erleben. Den Auftakt zum Programm hatten - der Tradition
entsprechend - die Jugendgruppe und Jugendkapelle gegeben. Sichtlich aufgeregt
stellten die Zöglinge sich vor und bewiesen unter der Leitung von Jürgen
Händel dem aufmerksamen Publikum, welche enormen Fortschritte sie in
ihrer Ausbildung gemacht hatten. So spielte die Jugendgruppe mit der Jugendkapelle
das von Sweeney arrangierte "We Will Rock You", die Jugendkapelle
schloss mit Schneiders "Rock-Opening" an. Das allen bekannte Lied
von der "Biene Maja" forderte dem Orchester eine ganze Menge ab. In
dem ruhigen und getragenen Stück "God Help the Outcasts" von
Higgins führten die Klarinetten und Querflöten. Die Schwierigkeit,
in einem so ruhigen Stück den Takt zu halten und sauber einzusetzen,
meisterten die jungen Leute sehr gut, wurden mit entsprechend reichlichem
Beifall für ihren Auftritt belohnt und kamen ohne Zugabe nicht von der
Bühne. Mit dem verhaltenen und getragenen "Choral"
von Huggens begannen die "Großen" ihr Konzert. Lebhafte und heitere
Operetten-Fantasien aus dem "Zigeunerbaron" schlossen an. So leicht
sich die Walzermelodien von Johann Strauß auch anhören mögen
- zu spielen sind diese träumerischen und beschwingten Melodien offenbar
wesentlich schwieriger, doch boten die Musiker eine furiose Steigerung im
Verlaufe der Interpretation. Fortgesetzt wurde das Programm nach einem kleinen
"Fehlstart" dann scheinbar mühelos mit bekannten Melodien aus "Jesus
Christ Superstar". Bevor der "Bozener Bergsteiger-Marsch" erklang,
nutzte Karl Schnell, der Kreisvorsitzender des Musikkreises Tuttlingen, die
veranstaltung um den Leiter der Jugendkapelle, Jürgen Händel, für
20-jährige Aktive Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrenmedaille zu
ehren. Nach der Pause folgten "ABBA-Hits for Bras"
, die mit Pep und hörbarer Spielfreude erklangen. Bei "One Moment
in Time" fehlte dann lediglich die Stimme von Widney Houston. Temperamentvolle
musikalische Episoden füllten den Raum bei Walters "Hootenanny"
und gaben den Registern der Posaunen, Klarinetten, Saxophone, Flöten,
Trompeten und Hörner die Möglichkeit, musikalisch zu glänzen
- bis schließlich bei den Klängen von "Down by the Riverside" das
ganze Orchester stand und fast zu tanzen schien. Mit "Auf wiederseh`n bei
Blasmusik" sollte das Programm eigentlich enden, doch ließ das
Publikum die Musiker nicht ohne Zugaben nach Haus. So konnten die Konzertgäste
ein von Leonhard Baumann komponiertes und von ihm gesungenes Lied hören,
das dessen Lieblingsblume, "Der Rose", und natürlich der Liebe
galt. Mit roten Rosen wurde Baumann dann schließlich
auch beschenkt - nach fast sechs Jahren Arbeit mit dem Aldinger Orchester
verabschiedeten sich die Musiker von "ihrem Finki". Mit einem brillianten
Trompetensolo blies er dann zum "Zapfenstreich". Da noch immer keiner der
Gäste Anstalten machte, sich von seinem Platz zu erheben, blieb dem Dirigenten
nichts anderes übrig, als der ans Publikum gewandte Ausspruch: "Feierabend!".
Dirigenten sind aussterbende Rasse
Musikverein Aldingen sucht seit Mai vergebens/Das
Problem kennen auch andere Aldingen. Es war kein leichter Abschied, als
Leonard Baumann den Musikverein Aldingen (im Guten) verließ, aber noch
schwerer ist es offensichtlich, einen Nachfolger für ihn zu finden.
Bis jetzt ist die Suche nach einem neuen Dirigenten erfolglos verlaufen.
Bevor Leonard Baumann in Böttingen eine
neue Herausforderung suchte und fand, hatte er sechs Jahre lang den Musikverein
Aldingen dirigiert und nach eigener Aussage viel Spaß dabei gehabt.
Die Musiker würden exakt und fein musizieren; außerdem bescheinigte
Leonard Baumann ein weiches und einfühlsames Spiel. Das Einzige,
das ihn störte: dass die Register nicht vollständig seien, zu wenig
Musiker "mittleren" Alters im Verein spielen würden. Der Musikverein Aldingen hat laut Vorsitzendem
Karl Jung in den vergangenen Jahren einen guten Aufschwung erlebt. Der Aufschwung
soll natürlich nicht mit einer Bauchlandung enden, deshalb wird
auch so schnell wie möglich ein neuer musikalischer Leiter gesucht.
Dieser sollte vorab wissen, dass er eine Mittelstufenkapelle
mit derzeit 30 Musikern und eine 22-köpfige Jugendkapelle vor sich hat,
der er die richtigen Töne beibringen muss. 25 Jugendliche des
Vereins befinden sich zudem in einer Ausbildung an der Jugendmusikschule
Trossingen. Der Aldinger Verein wähnte sich schon
auf der sicheren Seite, bekam aber auch vom letzten Bewerber schließlich
eine Absage. "Das war jemand, der schon 16 Jahre lang Dirigent gewesen
war und einfach nicht mehr wollte", so Karl Jung, der durch Mund-zu-Mund-Propaganda
von dem Es ist aber beileibe nicht so, dass sich der
Musikverein erst um einen neuen Dirigenten bemüht, seit der letzte Ton
unter dem Dirigentenstab von Leonard Baumann verklungen ist. Es ist vielmehr so, dass seit Mitte Mai Anzeigen
in verschiedenen Medien geschalten werden und auch ein Hinweis auf der vereinseigenen
Homepage zu finden ist. Allerdings hat sich laut Karl Jung niemand, nicht
auch nur ein einziger Mensch gemeldet. "Ich verstehe das auch nicht", kommentiert
er resigniert die Versuche, auch über die Musikhochschule, die Jugendmusikschule
und Bundesakademie in Trossingen fündig zu werden. Auch hier: Fehlanzeige.
"Bis zum Januar sollte sich schon eine Möglichkeit
auftun", meint Karl Jung, der momentan im Wechsel mit Jürgen Händel
die Dirigentenaufgabe übernimmt. Da ist es auch nur ein schwacher Trost,
dass es anderen musizierenden Vereinen auch so geht: Wurmlingen sucht laut
Karl Jung auch Interessenten für die Dirigententätigkeit
in Aldingen können sich bei Karl Jung (Hauptstraße 16, 78554 Aldingen,
Telefon 07424/1698; E-Mail: 1.Vorsitzender@mvaldingen.de) oder bei
Uwe Bohmholt (Saarstraße 33, 78554 Aldingen, Telefon 07424/84266; E-Mail:
2.Vorsitzender@mvaldingen.de) melden. Von Susanne Roth (sb)
Der Musikverein Aldingen hat nach längerer
vergeblicher Suche einen neuen Dirigenten. Franz Herre aus Trossingen leitet
seit einer Woche den Musikverein. Der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Karl
Jung hat den Hauptberuflichen Musiklehrer nach Aldingen geholt. Da er viele Bekannte hat und von den
vielen motivierten Jugendlichen begeistert war, nahm Herre das Angebot gerne
an. Zuvor hat er bereits Kapellen in Dauchingen, Weigheim, Oberbaldingen und
Trossingen geleitet. Der gebürtige Singener Franz Herre studierte
an der Musikschule Trossingen (Heute Konservatorium) und legte 1949 sein
Staatsexamen als Musiklehrer ab. 1959 trat er dem Orchester der Firma Hohner
bei. Von 1978 bis 1980 war Herre musikalischer Leiter der Trossinger Bläserbuben
und 1985 begründete er den Hobby-Musik-Club Trossingen mit, dessen musikalischer
Leiter er von Anfang an war. Ab 1987 war er auch Vorsitzender des Clubs.
Herre war und ist darüber hinaus auch als Komponist und Arrangeur für
Harmonika Instrumente tätig. An die 300 Kompositionen stammen aus seiner
Feder. Was den Harmonika-Virtuosen, dessen Verdienste
besonders im Bereich der Diatonischen Steirischen Handharmonika liegen, veranlaßt
ein Blasorchester zu übernehmen, dies ist für Herre leicht zu erklären:
Zum einen habe er früher immer schon auch mit Blasorchestern gearbeitet,
zum anderen habe er mit Interesse die nahezu verzweifelte Suche des Aldinger
Musikvereins nach einem neuen Dirigenten mitverfolgt. Außerdem kenne
er seinen Vorgänger Leonhard Baumann sehr gut und schätze dessen
musikalisches Wirken hoch ein. Die Aldinger Kapelle möchte Franz Herre,
so betonte er bei seiner Vorstellung während der Probe des Musikvereins,
weiter ausbauen, den Nachwuchs fördern und gute konzertante Blasmusik
bieten. Herre selbst wird die Posaunenausbildung beim Musikverein übernehmen.
Für das Vereinsjubiläum vom 14.
Bis 16. September 2001 hat er sich vorgenommen, mit allen Bläserinnen
und Bläsern zusammen ein Ensemble zu bilden und gemeinsam zu musizieren.
Jetzt freut sich Herre erst einmal auf den traditionellen Hüttenaufenthalt
auf der Tuttlinger Skihütte, wo Zeit sein wird, die Orchestermitglieder
besser kennenzulernen und in privater Atmosphäre auf die Musiker einzugehen.
Freuen konnte sich am vergangenen Dienstag
auch der Vorsitzende Karl Jung: Wir sind happy, dass wir wieder eine n Dirigenten
haben. Von Andreas Haller (ah)
Karl Jung nimmt beim Musikverein Aldingen
Abschied als Vorsitzender Mit neuem Vorsitzenden, einer kompletten Führungsmannschaft
und Selbstvertrauen geht der Aldinger Musikverein in sein Jubiläumsjahr.
Nachdem mit Franz Herre im vergangenen Herbst
ein neuer musikalischer Leiter gefunden wurde, wählten die Musiker Volkhard
Fischer bei der Hauptversammlung im Jugendtreff Amigo zum neuen Vereinsvorsitzenden.
Zuvor dankten die Versammlungsteilnehmer dem scheidenden Vereinschef Karl
Jung mit Standing ovations und einem prächtigen Präsent für
acht Jahre erfolgreicher und harmonischer Vereinsführung. Im Zeitraffertempo erinnerte Karl Jung an
die Arbeit und Aktivitäten im Vereinsleben des Jahres 2000. Als Höhepunkt
bezeichnete er das Jahreskonzert am 20.Mai, das gleichzeitig der Abschied
vom Dirigenten Leonhard Baumann nach über fünf Jahren Tätigkeit
war. Die Jugendkapelle nutzte die Gelegenheit und stellte sich dem großen
Publikum vor. Die Nachwuchsarbeit bezeichnete der scheidende Vorsitzende
als erfolgreich, da die erforderliche Verstärkung der 31 Mitglieder
starken aktiven Kapelle aus der Vereinsjugend kommt. Der Probenbesuch dürfte dagegen noch
besser werden, denn er liegt zur Zeit bei nur 80 Prozent. Als beispielhaft
für den eifrigenBesuch wurden Uta-Maria Schmaland, Kathrin Rapp und Herbert
Paul ausgezeichnet. Mit viel Humorgewürzt war die Jahreschronik
der Schriftführerin Margarethe Paul. So berichtete sie, dass die 57 Musikerinnen
und Musiker nicht nur 26 Auftritte hatten, dazu noch vier Ständchen
spielten, dafür 48 mal Proben mussten, darüber hinaus war auch
noch Zeit, ein schönes Wochenende auf der Tuttlinger Skihütte zu
verbringen. Der neue Dirigent Franz Herre sieht den Musikverein im Aufwind.
Als gestandener Musiklehrer sieht er es als reizvolle Arbeit, die jungen
Talente in die Kapelle zu integrieren. Er zeigte sich optimistisch, den Traditionsverein
auch in den nächsten Jahren auf hohem musikalischen Niveau präsentieren
zu können. Bürgermeister Reinhard Lindner, der im
Namen der Versammlungsteilnehmer die Entlastung für die Funktionäre
aussprechen konnte, dankte für das große soziale Engagement des
Musikvereins im Gemeindeleben. Vor allem imponierte ihm die musikalische Ausbildung
der Jugend, die Kooperation mit der Trossinger Jugendmusikschule durchgeführt
wird. Er sicherte dem Musikverein auch weiterhin die finanzielle Unterstützung
der Gemeinde in der musikalischen Ausbildung zu. Lindner bedankte sich beim
scheidenden Vorsitzenden, für die immer sehr gute Zusammenarbeit zwischen
Gemeinde und Musikverein. Problemlos gestalteten sich bei der Jahreshauptversammlung
des Musikvereins die fälligen Neuwahlen. Volkhard Fischer übernahm
die Vereinsführung für den scheidenden Karl Jung. Tradition verpflichtet,
urteilte Bürgermeister Lindner zu dieser Wahl und erinnerte, dass der
Vater des neuen Vorsitzenden, Erich Fischer, früher dieses Amt auch
schon jahrelang inne hatte. Für Wolfgang Schwarz wurde Klaudia Kochems
zur Kassiererin gewählt. Für Jürgen Händel wird Franz
Müller Notenwart und Christian Buck bleibt Veranstaltungsinitiator. Wolfgang
Schwarz ist neuer Mitgliederbetreuer und die Jugendarbeit bleibt in den bewährten
Händen von Philipp Fries und Herbert Paul. Heinz Zimmermann und Nikolaus
Kozilek sind weiterhin Beisitzer und Gabriele Schmaland ist neue Kleiderwartin.
(hw)01/2000
Den Auftakt zum Festwochenende des Aldinger
Musikvereins, der 125 Jahre seines Bestehens feierte, gab am Freitag abend
ein Tanz- und Unterhaltungsabend mit den „Filder Spatzen“.
Mit viel Esprit und Musizierfreude brachten
die Musiker aus Seitingen-Oberflacht gute Laune und Schwung in den Saal, animierten
die Gäste zum Tanz, zum Schunkeln und Mitklatschen. Etwas traurig waren
die Veranstalter allerdings darüber, dass, zieht man Organisatoren und
Helfer ab, nur rund 150 Gäste zum Fest gekommen waren und diese Gelegenheit
für einen unterhaltsamen und beschwingten Abend nutzten. Der guten Stimmung
im Saal tat dies indessen keinen Abbruch, die standhaftesten der Gäste
machten sich erst in den Morgenstunden auf den Weg nach Hause.
Der Samstag war ausgefüllt mit dem Festakt
zum Vereinsjubiläum und dem abendlichen Jubiläumskonzert unter
dem Motto „Musik liegt in der Luft“.
Festakt mit Ehrungen Nach der Begrüßung durch Volkhard
Fischer, dem Vorsitzenden des Musikvereins, ergriff der Aldinger Bürgermeister
Reinhard Lindner das Wort. Er würdigte die Jubiläumsfeierlichkeiten
als Gelegenheit des Erinnerns und Gedenkens an all die Menschen, welche den
Verein über den Zeitraum von 125 Jahren begleitet haben.
Hervorgehoben wurde durch Reinhard Lindner
die Rolle des Musikvereins in der Gemeinde Aldingen. "Der Musikverein ist
aus dem Leben der Gemeinde und aus der Aldinger Vereinsfamilie einfach nicht
wegzudenken." Hohen Stellenwert, so der Schultes, habe außerdem die
Jugendarbeit. Volkard Fischer gibt Einblicke in 125
Jahre Geschichte. In einer kurzen Chronik erinnerte er an den Werdegang des
Musikvereins. Gemeinsam mit der Jugendmusikschule Trossingen und mit Unterstützung
der Gemeinde Aldingen werde viel Kraft und Geld in die Finanzierung der Ausbildung
der jungen Leute investiert. Diesen Worten folgend schloss sich Landrat
Hans Volle an, der dem hohen musikalischen Niveau der Aldinger Musiker Respekt
zollte. Nach den Grußworten der Aldinger Vereine und Kirchengemeinden
gab Volkard Fischer Einblicke in 125 Jahre Geschichte, welche die wechselvolle
Entwicklung des Vereins über mehrere Generationen bis heute deutlich
machte. Selbstverständlich wurde der Festakt
vom Vereinsvorsitzenden Fischer und vom Vorsitzenden des Kreisverbandes Rottweil-Tuttlingen,
Rudolf Staudenmaier, genutzt, um langjährige Mitglieder zu ehren: Zu
Ehrenmitgliedern wurden Werner Merkt und Walter Rottler ernannt. Stimmungsvolles Jubiläumskonzert begeistert
Publikum Der Festumzug fiel am Sonntag buchstäblich
ins Wasser Unseren Dank für dieses schöne und
trotz des Regenwetters sehr erfolgreiche Jubiläumsfest gilt nicht nur
all unseren Gästen und Freunden des Musikvereins Aldingen, machte Vorsitzender
Fischer deutlich, sondern auch den Aldingern Vereinen, die uns bei der Vorbereitung
und Durchführung unseres Festwochenendes tatkräftig unterstützt
haben. Es waren dies: Am Freitag die Narrenfreunde, am Samstag der Aquarienverein
Ludwigia, am Sonntag das Deutsche Rote Kreuz, die Spielvereinigung, die Donauschwaben
und die Freiwillige Feuerwehr Aldingen.
Auch bei all den Spendern für die Festschrift
möchten wir uns recht herzlich bedanken. Festschriften können weiterhin
bei der Bäckerei Rottler, Schreibwaren Schnitzer, Metzgerei Burkhard
sowie bei allen Musikerinnen und Musikern zu einem Preis von 5,-- DM gekauft
werden. Der Musikverein Aldingen
veranstaltete am 30. Oktober 2004 sein diesjähriges Herbstkonzert in der neu
renovierten Erich Fischer-Halle. Den ca. 300 Besuchern,
Musikfreunden und Fans boten die Musiker ein buntes Programm durch verschiedene
Musikrichtungen. Der Konzertabend wurde von den Nachwuchsmusikern unter der
Leitung von Gabriele Schmaland und Ulrike Reger mit dem Stück „Coconut
Song“ eröffnet. Die 50 Jungmusiker aus Aldingen und Frittlingen spielten
in diesem Jahr zum ersten Mal zusammen und begeisterten das Publikum mit ihren
Liedern über fremde Länder und Kulturen. So auch mit der Ouvertüre „Land
of The Pharaos“, bei dem die Zuhörer ins alte Ägypten zurückversetzt
wurden. Im Anschluß folgte „Sun Calypso“ - ein beschwingter
Karibischer Tanz. Nach einer Zugabe verließen die Jungmusiker die Bühne. Die
Aktiven Musiker unter der Leitung von Leonhard Baumann spielten im Anschluß
das Erfolgsstück „Musica Gloriosa“ von Alfred Bösendorfer. Auch
mit der „Sinfonia Italiano“ von Willy Hautvast konnten die Aldinger
Musiker überzeugen. „The Castle of Bray“ - ein Stück das aus vier
Sätzen besteht folgte danach. Darauf
bekam Philipp Fries, der für seine zehnjährige aktive Tätigkeit im Verein
geehrt wurde ein dickes Lob. Der
Vorsitzende Volkhard Fischer lobte den Trompeter als exzellenten und fast
besten Musiker im Verein, ohne den die Anderen oft spielunfähig gewesen wären.
Mit dem Marsch „San Angelo“ verabschiedeten sich die Musiker in die
Pause, in der für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde. Nach
der Pause erklang die Polka „Klarinettenperlen“, bei der die
Solisten Franz Pfilf, Gaby Bohmholt und Klaudia Kochems ihr Können unter
Beweis stellten. Bei dem Medley „Evergreen Sterne“ waren die
Saxofone gefragt. Der Schluss war Elvis gewidmet mit fünf bekannten Titeln in
dem Stück „A Tribute To Elvis“. Erst
nachdem die Musiker zwei Zugaben gespielt hatten, durften sie die Bühne
verlassen. Mit einer
abwechslungsreichen musikalische Weltreise haben die Musikvereine aus Aldingen
und Aixheim am Samstag in der Erich Fischer-Halle ein zahlreiches Publikum
unterhalten. In diesem Jahr wird der
Musikverein Aldingen 130 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat er zu seinem
Jahreskonzert den Musikverein Aixheim als Gastensemble eingeladen. Volkhard
Fischer, Vorsitzender der Aldinger, hat lange in den Schriftführerbüchern blättern
müssen, bis er das Datum gefunden hat, an dem die beiden Musikvereine das
letzte Mal miteinander konzertiert haben: Das war am 5. und 11. April 1959!
Vielleicht trägt das Konzert dazu bei, dass die beiden Ensembles in Zukunft öfter
miteinander auftreten, denn die beiden ergänzen sich ideal. Zunächst einmal hatte aber
die Jugendkapelle Aldingen unter der Leitung von Leonhard Baumann ihren großen
Auftritt. Jede Weltreise muss irgendwo beginnen. Diese begann mit einem
britischen Block mit den Beatles und James Bond. Im Anschluss wurden die fleißigsten
jungen Probenbesucher ausgezeichnet. Weiter ging die musikalische
Reise, wobei jetzt der Musikverein Aixheim unter dem Dirigat von Dr. Walter
Fritz die Reiseleitung übernahm. Ein echter Kracher im Tangorhythmus eröffnete
eine Reihe von Charakterstücken, die mit komplexen Arrangements und Rhythmen
den Klangreichtum des hervorragenden Orchesters immer wieder neu zur Geltung
brachten. Seit 1962 spielt Leonhard
Baumann Musik, seit 25 Jahren ist er auch Dirigent. Der stellvertretende
Kreis-Dirigent des Musikkreises Tuttlingen, Hubert Hipp, zeichnete ihn an
diesem Abend mit der Goldenen Dirigentennadel mit der Zahl 25 aus. Baumann ist
aber auch, so Volkhard Fischer, mit den „Aufs und Abs" des Musikvereins
Aldingen verbunden, denn immer wenn er das Orchester dirigiere, gehe es aufwärts.
Seit 2005 ist er wieder dessen musikalischer Leiter.
Der Vorsitzende Karl Jung dankte dem Publikum
schon in seiner Begrüßung dem großen Interesse und versprach,
daß das Orchester wirklich sein bestes geben werde.
Und was man dann zum hören bekam, war nicht
etwa das, was man als Mindestmaß einer solchen Veranstaltung erwarten
durfte, sondern eine ganze Menge mehr.
Zunächst einmal aber, sozusagen als musikalischer
Einstieg, zeigte Stefan Gratz, was die Jugendgruppe schon alles gelernt hat
beziehungsweise noch am lernen ist. Sie intonierte die
"Champagner-Arie" aus der Oper Don Juan, den
"Red River Marsch" und ebenso hochaktuell wie beliebt,
"Eine Insel mit zwei Bergen".
Verständlich empfanden es die Zuhörer,
daß es bei den Musik-Eleven zwischendurch auch einmal nicht notengerecht
giekste. Entscheidend war schließlich die Demonstration, an welche sich
die Jugendlichen des Musikvereins schon heranwagten.
Simone Maurer führte als Moderatorin durch
das anspruchsvolle Musikprogramm, wobei sie nicht nur schlicht Musiktitel
ankündigte, sondern auch viel über deren Komponisten erzählte.
Dann waren die älteren Jubilare an der
Reihe. Sie begannen mit Willi Schneiders fünfsätziger
"Zweite Suite für Bläser". Keine schlechte Wahl für
die Aldinger, denn als sie sich in der Ouvertüre zusammengefunden hatten,
äußerte sich da unter der Leitung von Leonhard Baumann ein sehr
harmonisches Laienblasorchester, das die Arie zum Genuß werden ließ,
die voll spannungsreicher Dynamik überzeugend homogen vorgetragen wurde,
auch das Blech singen ließ, um in den Tanz zu münden, dem der
Aldinger Musikverein fast italienisch umwobenes, leichtes Gepräge verlieh.
Weniger leicht kam das von Thorsten Reinau arrangierte
"Mozart"-Potpourri daher, druckvoll nämlich
und klanggewaltig von der kleinen Nachtmusik bis zur Arie des Papageno. Es
folgte der Höhepunkt des ersten Teils, das Potpourri, das Walter Tuschla
aus dem "Schwarzwaldmädel" arrangiert hat. Hier präsentierte sich
der Aldinger Musikverein als vielseitige Kapelle, die diszipliniert zu einem
feingliedrigen musikalischen Ausdruck finden kann, die Spielarten der Dynamik
beherrscht und in einen glanzvollen Tanz setzen kann.
An das Niveau dieser spielfreudigen Musik reichte
am Samstag nur noch das Eröffnungsstück des zweiten Teils,
"Memory" von Rob Ares für Bariton und Blasorchester, das
nicht zuletzt durch den schönen Ton des Solisten Carsten Schulz und
dessen begeisternd phrasierte Melodie zu einem stimmungsvollen Höhepunkt
wurde. Und in diesem Gesamtklang erwies sich die Aldinger Musik abermals
als sehr harmonisch. Unvergessen wird das Duett des Soloinstruments mit der
Klarinette bleiben, der musikalische Höhepunkt des Konzerts. Zuvor allerdings
gab es noch eine historische Marschfolge "Aus alter
Zeit" von Hans Hartwig und die Überraschung des Abends, denn
selten greifen die Dirigenten zum Mikrophon und noch seltener wohl um zu
singen. Nun Stefan Gratz und Leonhard Baumann taten es, versprachen
"Auf wiederseh`n bei Blasmusik". Vor der Pause gab es noch Ehrungen
für 10jähriges Aktives musizieren. In seiner Rede gab der Vorsitzende
Karl Jung einen kleinen Rückblick über die vergangenen 10 Jahre
seit dem Eintritt der Geehrten. Simone Maurer und Ralf Kußmaul wurde
dann die Bronzene Ehrennadel des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg
überreicht.
Besonders großen Beifall - und das auch
zurecht - erhielt auch der Sohn des Dirigenten, Christian Baumann, für
sein spielfreudiges Feuerwerk am Xylophon. Der "Zirkus
Renz" wurde von ihm in hervorragender Weise dargeboten. Der große
Applaus zwang Christian Baummann zu einer Zugabe. Direkt ins Blut spielten
sich natürlich die "Film-Erfolge"
, Titelmelodien aus internationalen Filmen sowie eine Sammlung von Spirituals
und Gospels in "O Happy Day", die zu später
Stunde an den Kräften der Musiker zehrten. Man kann ihnen nicht verdenken,
daß nach dem Geleisteten die Themen nicht mehr ganz so klar struktuiert
waren und auch daß die "Sinfonia per un Addio"
nicht mehr mit der Leichtigkeit der Streicher des "Rondo Venetiano" daherkam.
Mit dem Titel "Belfast" von der Popgruppe
Boney M. endete das Programm, dem freilich noch zwei Zugaben folgten,
"Can you feel the love tonight" aus dem König der Löwen
und noch einmal, und das diesmal wirklich bis zum nächsten
"Auf wiederseh`n bei Blasmusik". Die Musikerinnen und Musiker
wurden mit großem Beifall vom sehr begeisterten Publikum verabschiedet.
Den Festabschluß gestaltete der Musikverein
Frittlingen. Bis in den Nachmittag hinein war der Vorsitzende des Musikvereins,
Karl Jung, mit der Besucherzahl sehr zufrieden; ab 16 Uhr regierte aber König
Fußball und dem mußte auch die Jubiläumsveranstaltung Tribut
zollen. Dennoch wurde dieses Jubiläumswochenende ein voller Erfolg für
den Aldinger Musikverein.
Der Musikverein möchte sich auf diesem Wege
nochmals bei allen, die bei der Vorbereitung und bei der Durchführung
dieses Jubiläums geholfen haben, recht herzlich bedanken.
Ganz besonders möchten wir uns auch bei
den zahlreichen Besuchern beider Veranstaltungen bedanken.
"Man kann den Musikverein und die ganze Gemeinde
nur beglückwünschen, denn was wir heute abend gehört haben,
ist einfach lobenswert". So die Beurteilung des stellvertretenden Kreisvorsitzenden
des Musikkreises Tuttlingen, Fritz Buschle.
Mit einem Geschenk in Form eines Gutscheines,
bedankte sich Karl Jung bei dem Dirigenten Leonhard Baumann für seine
Bemühungen im Musikverein. Ein Geschenk wurde auch dem Leiter der Jugendkapelle
überreicht. Er hatte die Sache prima gemeistert. Stellvertretend für
alle Musikerfrauen überreichte der Vorsitzende an Frau Baumann einen
Blumenstrauß. Einen Blumenstrauß gab es ebenfalls für
die Ansage von Christine Linsenmann.
Bericht des Schwarzwälder
Boten am 16.04.98 (Verona Gerasch)
schule und wurde 1961 dort Professor. Albert
Lortzing hat 1837 die Oper "Zar und Zimmermann"
für das Leipziger Schauspielhaus komponiert. Der
"Holzschuhtanz" aus dieser Oper spielten die Aldinger Musiker.
Waren die ersten Schritte in Holzschuhen noch etwas vorsichtig und tastend,
kamen die Musiker schnell in gute Form und zeigten Musizierfreude mit einem
furiosen Finale. Es folgte dann "Die neue Staccato
Polka" von Robert Allmend, die sehr sicher gemeistert wurde. Mit
der Polka "Kirschblütenfest" von
Martin Scherbacher, übrigens bei den Musikern kein unbekannter, er ist
Dirigent des Musikverein Zimmern u.d. Burg, zeigten die Musiker, daß
sie auch zünftige Blasmusik beherrschen.
Marsch" von
Sepp Tanzer, der voller Kraft und Schwung gespielt, den ersten Programmteil
beschloß.
Voluminöse Trompetenklänge eröffneten
nach der Pause die zweite Hälfte des Programms, es erklang
"Acclamation" von John Higgins. Phantasievoll und verträumt,
zugleich voller Schwung zum Tanze auffordernd, spielten die Aldinger Musiker
in Höchstform. Sehr schöne Melodien von dem Weltbekannten Sänger
Demis Roussos wurden in dem Stück "The Story
of Demis Roussos" von Larry Foster, dem sehr aufmerksamen Publikum
dargeboten. Andrew Lloyd Webbers Musical "Joseph
and the Amacing" war der Höhepunkt des zweiten Konzertteils.
Sehr eindrucksvoll wurde hier die Musik gespielt. Die Titelmusik aus Titanic,
"My Heart Will Go On" von Richard Saucedo,
wurde von den Musikanten ebenso gut gemeistert.
Mit dem Stück
"Henry Mancini Portrait" von Manfred Schneider, verabschiedeten
sich die Aldinger Musikerinnen und Musiker von den Konzertbesuchern. Nach
lang andauerndem Beifall spielten die Musiker dann als Zugabe
"I Will Follow Him". Doch die Konzertbesucher hatten noch nicht
genug. Mit dem Marsch "Mein Heimatland"
und nochmals "The Story of Demis Roussos"
wurde dann der Schlußpunkt unter ein sehr gutes Jahreskonzert gesetzt.
I. Fanfare
II. Chor III. Festlicher Marsch
Holzschuhtanz v. A. Lortzing
aus der
Oper "Zar und Zimmermann"
Die neue Staccato Polka
Robert Allmend
Kirschblütenfest
v. Martin Scherbacher
Bozner Bergsteiger-Marsch
Sepp Tanzer
- Pause -
Acclamation
John Higgins
The Story of Demis
Roussos Larry Foster
Joseph and the Amacing
A. L.Webber / Michael Sweeney
My Heart Will Go On
arr. Richard Saucedo
(Love Theme
From Titanic)
Henry Mancini Portrait
arr. M. Schneider
Das diesjährige Probenwochenende
mit Hüttenaufenthalt, fand am vergangenen Wochenende, auf der Tuttlinger
Skihütte statt. Pünktlich zur Abfahrt wurde das Wetter schön.
Unsere Jugendlichen, die sehr zahlreich erschienen waren, konnten es kaum
mehr erwarten, daß wir endlich losfuhren. Mit mehreren Autos fuhren
wir gegen 18.30 Uhr, in Richtung Tuttlinger Skihütte. Dort angekommen,
wurden alsdann die Unterkünfte in Beschlag genommen.
Unsere beiden Küchenchefs,
Peter und Heinz, warteten schon auf uns. Nach dem Abendessen hatte dann jeder
Zeit für sich. Verschiedene Spiele wurden gespielt. Bis weit nach Mitternacht
hielten es einige älteren aus.
Am Samstag morgen war
dann nach dem Frühstück, daß einigen nicht so gut bekam, eine
Musikprobe der Aktiven angesetzt, doch die konnte mangels Beteiligung nicht
durchgeführt werden. Kurzerhand wurde eine Probe für die Jugendkapelle
abgehalten. Nach dem Mittagessen wurde eine Registerprobe für Saxophon
durchgeführt. Die anderen vergnügten sich beim Fußballspielen.
Dann konnte endlich die erste Probe stattfinden. Sie war dann dafür
mit fast 5 Stunden sehr ausgiebig. Am Samstag abend gab es dann noch einmal
ein hervorragendes Essen.
Von unserer Sandra wurde
anschließend eine Miniplaybackschow durchgeführt. 6 Gruppen beteiligten
sich daran. Eine Jury mußte die einzelnen Vorträge mit Punkten
bewerten. Den 1. Platz belegten zwei Gruppen. Christian Baumann, Uwe Bohmholt,
Philipp Fries mit "Mr. Ed Jumps the Gun" und Peter Sapski, Markus Schlotter
mit "J.B.O.". Auch der zweite Platz wurde zweimal vergeben. Manuel Bierer,
Jan Tettmann mit "Die Toten Hosen" und Leonhard Baumann, Karl Jung mit "Straßenmusikanten
vom Hannes und der Bürgermeister". Den 3. Platz belegten Uta-Maria Schmaland,
Rebecca Rühlemann mit "Tic-Tac-Toe". Der 4. Platz ging an Franziska
Jung, Christian Schlotter mit "D. J. Bobo". Alles in allem war dies eine
gelungene Darbietung aller. Als Dankeschön bekamen die jüngeren
Akteure ein kleines Geschenk und die älteren eine Rose. Der weitere
Abend wurde dann mit Spielen, Fernseh mit Mr. Bean usw. verbracht.
Am Sonntag morgen wurden
die Musiker dann vom jüngste Teilnehmer Matthias, der auf dem Schlagzeug
versuchte, ein Solo zu trommeln, geweckt. Nach dem Frühstück standen
wiederum die Proben auf dem Programm. Auch die Jugendkapelle hatte nach dem
Mittagessen ein Probe, bevor die Aktiven dann nochmals eine Abschlußprobe
hatten. Fröhlich und zufrieden fuhren wir nach dem reinigen der Räume
wieder nach Aldingen zurück. Alle beteiligten zogen ein sehr positives
Fazit.
Dieses Probenwochenende
diente der Aktiven Kapelle als Vorbereitung für das Kirchen-Konzert,
daß wir gemeinsam mit dem katholischen Kirchenchor, am 8. November,
in der katholischen Kirche veranstalten.
Musikverein und katholischer Kirchechor erstmals
gemeinsam.
Musikverein, katholischer Kirchenchor, sowie
Gastorganistin Hilde Benzing boten ein abwechslungsreiches Pro-gramm. Erstmals
gestalteten der Musikverein und der katholische Kirchenchor ein gemeinsames
Konzert.
Feierlich und sichtlich gerührt über
die Vielzahl der Gäste, eröffnete Pfarrer Hans Brunner das Konzert.
Leider gibt es nur wenige musikalische Höhepunkte im Kirchenjahr, beklagte
Pfarrer Brunner. Deshalb bin ich besonders dank-bar für dieses Konzert.
Seine verbindenden Worte zwischen den einzelnen Musikstücken wolle er
nicht als Erläute-rung zu Werken und Komponisten verstehen, sondern
als Vertiefung des musikalischen Eindrucks und als Hinter-grund zu den Inhalten
der Musik.
Getragen und voller Gefühl brachte das
Orchester nun die "Wieskirch Messe" von Herbert Langer zu Gehör. Es
schloß sich der katholische Kirchenchor, unter der Leitung von Werner
Klumpp, mit "Tröstet mein Volk" von Eduard Nössler und "Wer nur
den lieben Gott läßt walten" von Johann Sebastian Bach an. Getragen
und kraftvoll flossen danach die Töne von Willy Hautvasts "Interludium",
ebenso einfühlsam vom Orchester gespielt wie das besinnliche "Bist du
bei mir" Bachs.
An der Orgel begleitet von Hilde Benzing schloß
sich der Chor an mit "Verleih uns Frieden gnädiglich" von Felix Mendelson-Bartholdy.
Es folgte ein Solo der Organistin, die kraftvoll und energisch "Präludium
und Fuge in C-Dur" von Bach zu Gehör brachte.
Vom Orchester dargeboten, folgten, Boedijns "Sinfonie
Concertante" und als beeindruckendes Finale die "Sym-phony of Praise", einer
Bearbeitung von Ted Huggens, dem bekanntesten holländischen Komponisten
für Blasor-chester. In diesem Stück wurden die Kirchenlieder "Komm
o komm du Geist des Lebens", "Näher mein Gott zu dir" sowie "Nun danket
alle Gott", neu harmonisiert und mit rockigen Schlagzeugrhythmen unterlegt,
dargeboten. Das begeisterte Publikum forderte mit seinem Applaus vom Orchester
und Chor eine Zugabe. Erst danach durften alle Beteiligten zufrieden die
Kirche verlassen.
Gemeinsam verbrachte man noch einige Gemütliche
Stunden im katholischen Gemeindehaus, wo auch an das Leib-liche Wohl gedacht
wurde. Alle verantwortlichen waren mit diesem wirklich gelungenen Konzert
zufrieden und hoffen, daß dieses Konzert nicht der letzte gemeinsame
Auftritt war.
In seiner Begrüßung konnte der 1.
Vorsitzende Karl Jung, neben den Aktiven, auch unsere Ehrenmitglieder, Herr
Bürgermeister Lindner, sowie einige Eltern unserer Jungmusiker begrüßen.
Wir werden die Verstorbenen in Guter Erinnerung
behalten.
Bei allen Vorstandsmitgliedern, für die
gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr 1998.
Bei allen Aktiven und Jugendlichen, für
ihre Bereitschaft, im Musikverein zu spielen.
Bei allen Ehrenmitgliedern, Passiven Mitgliedern,
Spendern und Sponsoren des Musikvereins, bedankte er sich ebenfalls für
Ihre Unterstützung.
Herr Baumann hatte es im vergangenen Jahr nicht
leicht mit den Aktiven. Wir hoffen dennoch, daß wir noch recht lange
zusammenarbeiten können, denn es gibt im Musikverein Aldingen noch genügend
Potential.
Ergänzt wurden diese musikalischen Aktivitäten
durch gemeinsame Unternehmungen der Vereinsmitglieder, die das Zusammengehörigkeitsgefühl
und die Kameradschaft stärken sollten.
Insgesamt machten die Berichte der Vereinsfunktionäre
deutlich, daß neben dem Stolz auf Erfolge langjähriger Arbeit auch
das Nachdenken über neue Wege eine wichtige Rolle im neuen Jahr spielen
muß. Große Verantwortung liegt so auch bei den gewählten
Vorstandsmitgliedern. Der langjährige zweite Vorsitzende Wolfgang Schwarz
über-nahm die Aufgaben des Kassierers, als stellvertretender Vereinsvorsitzender
wurde Uwe Bohmholt gewählt. Die Ämter der Jugendleiter übernahmen
Sandra Lummer und Philipp Fries. Als Veranstaltungsinitiator wird Christian
Buck weiterarbeiten, als Beisitzer wurden Heinz Zimmermann und Nikolaus Kosilek
gewählt. In seinem Amt bestä-tigt wurde Karl Jung, der das Amt
des Vorsitzenden auch künftig ausüben wird.
Für 40 Jahre treue passive Mitgliedschaft
wurde Werner Merkt mit einer Urkunde und einem Geschenkkorb ausge-zeichnet.
In Abwesenheit geehrt wurden Werner Herrmann (50 Jahre), Dr. Alois Limberger
(30 Jahre), sowie Dr. Herbert Langer (20 Jahre) für ihre Unterstützung
des Musikvereins als passive Mitglieder.
Erfolgreiches Jahreskonzert des Aldinger Musikvereins
in der Erich-Fischer Halle
Die "großen" Musiker waren wohl vom Spiel
ihres Nachwuchses so beeindruckt, daß sie etwas länger brauchten,
um ihre Instrumente aufeinander abzustimmen. Das Publikum indessen nutzte
die unverhofften Pausenminuten für kleine Plaudereien und begrüßte
das Orchester dann beim Einmarsch mit vorsorglich anspornendem, rhythmischen
Klatschen. Begonnen wurde das Konzertprogramm des Erwachsenen-Orchesters mit
Suppés Operettenmelodien unter dem Titel "Im Zauberwald", hochkonzentriert
und doch mit hörbarer Leichtigkeit und Spielfreude. Für Verblüffung
und gute Unterhaltung des Publikums sorgte die nun folgende Marschpolka
"Ich möcht‘ mal dirigieren", zu der Dirigent Leonhard Baumann mit
Hingabe sang. Beschwingt und fröhlich geleiteten die Musiker danach
ihr Publikum mit dem "131er Marsch" in die Konzertpause. Fortgesetzt
wurde das Programm mit Lotterers "Ungarische Fantasie Nr. 1" und Melodien
in dem Stück "Portrait James Last", die dem Publikum lebhaften
Beifall entlockten. Etwas "dünn" klang leider die allbekannte "Moonlight
Serenade" Glenn Millers; die Saxophonisten, die ihren Part doch gut beherrschten,
hätten durchaus selbstbewußter auftreten dürfen. Voller Elan
klang danach die von Klaus Burterstein arrangierten "Jive Hits", und
die Musiker nahmen das Publikum erneut gefangen, so daß noch zwei Zugaben
abgefordert wurden. Zufrieden mit dem unterhaltsamen Programm das Publikum;
erleichtert und durchaus glücklich die Musiker, ließen beide Seiten
den Abend gemütlich ausklingen.
Musikverein Aldingen und Gäste aus Bamberg
zusammen im Doppelkonzert
Dieses Doppelkonzert ist mit Sicherheit ein
kultureller Höhepunkt in unserem Vereinsjahr, meinte der Vorsitzende
des Musikvereins, Karl Jung. Im Grunde genommen war es eigentlich ein "Dreifachkonzert"
, denn die "Comedy Brothers" , bekannt für ihre Interpretationen der
Evergreens der "Comedian Harmonists" , sollten eigentlich nur die Pause auflockern
zwischen Bamberg und Aldingen, doch das begeisterte Publikum verlangte, dass
Sie dann den musikalischen Schlußpunkt setzten.
Die verbindende Worte zwischen den Musikstücken
sprach die Vorsitzende der Bamberger Stadtkapelle, Lydia Meyer. Das nahm Sie
dann nicht nur zum Anlass, an Dirigent Leonhard Baumann und den Vorsitzenden
Karl Jung von der Heimmanschaft Erinnerungsgeschenke aus Bamberg zu verteilen,
sondern die Aldinger auch offiziell nach Bamberg einzuladen. Künftig
wird ein Schmuckteller mit dem berühmten Bamberger Dom, den Proberaum
zieren
Dass auch der Musikverein Aldingen gute Solisten
aufzuweisen hat, bewies er mit der "Trompeten-Fiesta"
von Rudi Seifert. Dass seine Hauptstärke aber in der traditionellen
Blasmusik liegt, zeigte dann die schmissige Interpretation des
"Deutschmeister-Regiments-Marschs". Und natürlich wurde auch
der Musikverein nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen.
Dieser Besuch wurde von allen beiden Seiten als
sehr erfolgreich eingestuft. Die bisher geknüpften Kontakte werden mit
Sicherheit weiter vertieft werden. Es waren wunderbare Tage in Aldingen, hörte
man von den Bambergern Musikerinnen und Musiker. Mit winkenden Taschentüchern
wurde der Bus bei der Abfahrt begleitet.
Bedeutende Rolle in der Gemeinde
24. April, in der Erich-Fischer Halle, die
Gemeinschaftskonzerte am 16. Oktober mit der Stadtkapelle Bamberg in Aldingen
und am 18. Dezember, mit dem Musikverein Lauffen, in Lauffen. Für den
musikalischen Erfolg aller Konzerte dankte Jung vor allem dem Dirigenten
Leonhard Baumann, welcher durch seine engagierte Probenarbeit und die ansprechende
Auswahl der Musikstücke wesentlich zum Erfolg des Vereins beigetragen
habe. Dank richtete Jung auch an die Sulzbach Musikanten, die durch zahlreiche
zusätzliche Auftritte den Verein vertraten und unterstützten.
Auch im vergangenen Jahr konnte der Musikverein
seine Jugendarbeit vorantreiben. Fünf neue Schüler konnten hinzugewonnen
werden. Von insgesamt 29 Schülern in Ausbildung nehmen derzeit 27 Unterricht
an der Jugendmusikschule Trossingen und zwei nehmen privaten Unterricht,
berichtete Karl Jung. In den verschiedenen Instrumentengruppen werden die
Schüler von aktiven Musikern des Vereins zusätzlich betreut, was
dazu beiträgt, die Jugendlichen schnell an die Jugendgruppe, Jugendkapelle
und später an die Kapelle der Aktiven heranzuführen.
Gewählt wurden: 2. Vorsitzender Uwe Bohmholt,
Schriftfürerin Margarethe Paul, Notenwart Jürgen Händel, Instrumentenwart
Günther Peters, Musikkleiderwart Klaudia Kochems, 2. Beisitzer Egon
Saupp und 4. Beisitzer Horst Rapp.
Für 45 Jahre passive Mitgliedschaft im
Musikverein wurden Werner Keller, Manfred Hauser, Herbert Pfau und Hans Springer
geehrt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Das Jahreskonzert des Musikvereins Aldingen am
Samstag in der überaus gut besuchten Erich-Fischer Halle war gleichzeitig
auch das Abschiedskonzert von Leonhard Baumann, der das Orchester nahezu sechs
Jahre lang leitete. Ein Jahr länger, als er eigentlich vorgehabt hatte.
16.08.2000
Kandidaten erfuhr.
schon seit einem halben Jahr einen neuen Dirigenten.
Franz Herre leitet den Musikverein
Mit Selbstvertrauen ins Jubiläumsjahr
Die Sulzbach Musikanten sind eine echte Verstärkung
des Vereins, hob Karl Jung hervor. Besonders beim Aldo-Fescht und zur Fasnet
sorgen die Musiker unter der Leitung von Franz und Nikolaus Müller für
gute Unterhaltung. Das gilt aber auch für die Ehemaligen-Kapelle unter
der Führung von Wolfgang Schwarz, die besonders bei den Festen eine
gute Unterstützung sind.
Im neuen Jahr feiert der Musikverein sein 125-jähriges
Jubiläum. Vom 14. bis 16. September 2001 wollen die Musiker ein Freudenfest
veranstalten. Tanz- und Unterhaltungsabend, Gottesdienst, Festumzug mit über
15 Kapellen und Nachmittagskonzert stehen auf dem Programm. Weitere Ereignisse
im Jahresablauf sind der Tag der Laienmusik in Trossingen, ein Standkonzert
auf der Insel Mainau und der Besuch des Kreismusikfestes in Aixheim. Schwerpunkte
im Jahresprogramm ist auch das Kirchenkonzert zusammen mit dem Posaunenchor
in der evangelischen Kirche im Mai und natürlich das Jubiläumskonzert
am 15. September.
Festveranstaltungen zum 125. Jubiläum
des Musikverein Aldingen vom 14. bis 16. September
Drei Tage lang wurde in der Erich Fischer-Halle
gefeiert
Zum Festakt mit anschließendem kleinen
Sektempfang hat der Musikverein Aldingen am Samstagnachmittag aus Anlass seines
125. Gründungsjubiläums eingeladen.
Gekommen waren zahlreiche Gäste: Aldinger
Bürger und Freunde des Vereins und Vereinsmitglieder, aber auch Landrat
Volle, die Bundestagsabgeordneten Burgbacher, Kauder und Kirschner, sowie
Landtagsabgeordneter Schumacher.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Heinz
Müller und Walter Efinger geehrt, für 20 Jahre Mitgliedschaft Helmut
Keil und Otto Schulz. Seit 55 Jahren unterstützt Werner Herrmann den
Verein, seit 50 Jahren Walter Haller und Egon Hermann. Als aktive Musiker
wurden für 50-jährige Mitgliedschaft Walter Haller und Günther
Peters geehrt, für zehnjährige Mitgliedschaft Volkhard Fischer und
Margarete Paul. Das Kreisverbandsehrenzeichen in Silber erhielten Jürgen
Händel, Karl Jung, Horst Tibursky, Heinz Zimmermann und Egon Saupp, die
Kreisverbandsehrenmedaille in Silber wurde an Wolfgang Schwarz verliehen
und das Kreisverbandsehrenmedaille in Gold erhielt Günther Peters.
Das Jubiläumskonzert wurde traditionell
von den Jugendlichen des Verein unter der Leitung von Jürgen Händel
eröffnet.
Mit den Stücken „A Song For You“, „Can
Can“, „King of the Road“ und „True Love“ spielten sie sich in die Herzen
der Zuhörer. Der Konzertreigen wurde von der Ehemaligen Kapelle unter
der Leitung von Wolfgang Schwarz fortgesetzt. Mit dem Marsch „Militarry Escort“,
der Polka „In der Urschenke“ und dem „Schwarzwälder Liedermarsch“ zeigte
sie, daß man noch sehr gut in Form ist. Die Forderung des Publikums
nach dieser musikalischen Leistung erbrachte als Zugabe den „Schornstein Feger
aus Eger“.
Die zweite Hälfte des Abends wurde von
der Aktiven Kapelle des Musikvereins unter der bewährten Leitung von
Leonhard Baumann gestaltet, der als Dirigent kurzfristig einsprang und mit
verhältnismäßig wenig Proben das Orchester zu guter Spielform
gebracht hatte. Mit der Ouvertüre „Musikfestsonntag“ von Georg Stich
gelang ein stimmungsvoller Auftakt mit der musikalischen Erzählung eines
Festsonntags vom Gottesdienst und dem Frühschoppen über den Festumzug
bis zum Volksfest. Mit Bravour folgte die konzertante „Sinfonia Italiano“
von Willy Hautvast. Schwungvoll und mit Hörbarer Spielfreude folgten
die Polka „Böhmischer Traum“ und der Marsch „Sons of the Brave“ von
Siegfried Rundel, sowie das Medley „Oldies Spectacular“ von Klaus Butterstein,
dieses Stück ist ein Geschenk vom Musikverlag Martin Scherbacher.
Den Abschluß bildete die „Festliche Serenade“
von Hans Hartwig. Philpp Fries und Uwe Bohmholt glänzten mit ihren Solis.
Da die Gäste die Musiker ohne Zugabe nicht
von der Bühne ließen, erklang der bekannte Elvis-Song „Falling
in Love with You“, bei dem der Dirigent Baumann auch sein Können als
brillanter Trompeter unter Beweis stellen konnte. Gleichzeitig verabschiedete
er sich vom Musikverein Aldingen. Gemeinsam mit den Ehemaligen, also in großer
Besetzung, fand der Konzertabend mit einem schwungvollen Marsch seinen Abschluss.
Wieder einmal konnten die Aldinger Musiker ihr Publikum mit guter Blasmusik
erfreuen und das Niveau ihrer musikalischen Leistung unter beweis stellen.
Prall angefüllt mit Musik war auch der
Sonntag. Den Auftakt gab ein ökumenischer Gottesdienst in der Erich
Fischer-Halle, zu dem zahlreiche Aldinger erschienen waren. Nach kurzer Pause
schloss sich ein Zünftiger Frühschoppen an. Musikalischen Schwung
brachte die Patenkapelle der Aldinger, der Musikverein Tieringen, der mit
viel Freude sein Können und das hohe Niveau seiner musikalischen Darbietungen
unter Beweis stellte. Dirigent Michael Bach, der ja von 1987 bis 1990 Aktiv
im Musikverein Aldingen spielte und von 1990 bis 1993 Dirigent der Aldinger
war, hat es geschafft, innerhalb kurzer Zeit den Musikverein Tieringen zu
diesem Niveau zu führen.
Geplant war für den Sonntagnachmittag ein
Festumzug durch Aldingen, an dem elf Musikvereine und die Feuerwehr teilnehmen
sollten. Und hatten sich auch alle zum Marsch aufgestellt, so wurde wegen
erneut niedergehender Schauer, die sich bis zum sinntflutartigen Regen steigerten,
der Umzug abgesagt.
Verwöhnt wurde das Publikum in der Erich
Fischer-Halle durch Blasmusik der allerfeinsten Art. Nach dem Auftakt durch
den gastgebenden Aldinger Musikverein spielten auf der Bühne, der Musikverein
Aixheim, Musikverein Heimatklang Hütten, Musikverein Frittlingen, Musikverein
Böttingen, Musikverein Dürbheim, die Musikkameradschaft Hausen
o.V. und die Trossinger Bläserbuben. Sie alle sorgten bis über
den späten Nachmittag hinaus für tolle Stimmung und Festlaune.
Der Verstärkung der Blasmusikkapelle wird somit auch im neuen Jahr erhöhte
Aufmerksamkeit gelten. Mehr Aktivitäten und Unternehmungen auf musikalischem
wie kameradschaftlichen Gebiet sind auch für den Nachwuchsbereich geplant.
Mit dem traditionellen Jahreskonzert des Musikvereins am 11. Mai oder
der Teilnahme am Festwochenende der Gemeinde zur 1200-Jahrfeier dürfen
sich die Aldinger wieder auf einige schöne musikalische Ereignisse freuen.
Für den Verein wird auch die Teilnahme an den Feierlichkeiten zu „
50 Jahre Baden-Württemberg“ im Juni in Stuttgart ein Höhepunkt
des Vereinsjahres 2002 werden.
Veränderungen gab es während der Jahreshauptversammlung mit Umstrukturierungen
im Vorstand. Der bisherige zweite Vorsitzende Uwe Bomholt musste sein Amt
aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen. Der langjährige
und erfahrene Musiker Günther Peters übernahm diese Aufgabe. Zugleich
bleibt er jedoch bewährtermaßen Instrumentenwart des Vereins.
Gabriele Schmaland, bislang Musikkleiderwart, übernimmt die Aufgaben
der Schriftführerin. Musikkleiderwart wird Johanna Sander. Notenwart
blieb Franz Müller und die beiden Beisitzer Egon Saupp und Horst Rapp,
wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.
Herbstkonzert
des Musikverein AldingenAldinger und Aixheimer
Musiker ergänzen sich prima
Im Rahmen des Abends wurde Leonhard Baumann für sein 25-jähriges
Dingentenjubiläum geehrt.
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